johanna kaffee-057

Kaffeequalität

Unsere Kaffees sind

  • Direkt gehandelt
  • Fair bezahlt
  • Sortenrein geröstet
  • Geschmacklich vielfältig

Es wird jede Reinsollte sorgfältig einzeln geröstet. Mischungen werden erst danach gemischt, einige Varietäten bleiben reinsortig. Jede Kaffeepackung hat genau beschrieben für welche Zubereitungsart der Kaffee geröstet wurde und welche Aromen man erwarten kann. Je nach Wasser und Zubereitungsmethode kann es natürlich unterschiedliche Aromen hervorheben.

Wie soll Kaffee schmecken?

Das ist genau so schwer zu beantworten wie „welcher Wein ist der beste?“
Geschmäcker sind verschieden. Guter Kaffee jedoch ist balanciert mit ausgewogenen Fruchtsäuren, Süße und einem guten Abgang.
Kaffee hat weit über 800 Geschmackskomponenten, doppelt soviel wie Wein, die Röstung kann das zum Vorschein bringen.

Unsere Aufgabe als Röster ist es, je nach Varietät und Verarbeitungsart die besonderen Charaktereigenschaften der Bohne hervorzuheben und nicht zu vernichten. Deshalb vermeiden wir auch dunkle, verbrannte, ölige Röstungen sondern röste mittel bis hell, je nachdem ob der Kaffee mit Espressomaschinen oder Filtergeräten zubereitet werden soll.

Kilo – und Tassenpreise

Hier ein Vergleich: Kaffeebohnen, selbst gemahlen, direkt gehandelt, frisch und mit enormer Auswahl:

  • Kaffeebohnen (8 Gramm/Tasse): Bei einem Kilopreis von 25 € beträgt der Preis pro Tasse 20 Cent, bei 30€ 24 Cent und bei 35€ 28 Cent.

Und im Vergleich dazu eine Auswahl von etwa 25 Kapselgeschmäckern (Alu inkludiert):

  • Kapselkaffee  (5,1 Gramm/Kapsel): Bei einem Kapselpreis von 56 Cent beträgt der Preis pro Kilo bereits 109€.

 

Mit 250 Gramm Kaffee (8,90€ – 14,90€) kann ich rund 34 Tassen genießen.

1 Flasche Wein = 7 Gläser …… 5,90€ – 25,90€
1 Teebeutel ……..0,20 – 0,50€
1 Flasche Bier …….. 0,89€ – 2,50€
1 Kipferl …………….ca 1€

Von billigen Kaffees (3,90€ – 15€ pro Kilo) ist aus qualitativen Gründen abzuraten. Sie beinhalten oft defekte oder unreife Bohnen, Fremdkörper wie Steine oder Schalenreste und dadurch ein beeinträchtigtes Geschmackserlebnis.

Kaffee ist ein Genussmittel und sollte fair bezahlt werden

Jedes Jahr auf meinen Plantagenbesuchen sehe ich wie anstrengend und zeitaufwendig die Arbeit der Farmer ist und wie schwer es ist qualitativ guten Kaffee herzustellen.

Ein Pflücker bekommt oft nur rund 70 US cent pro Tag. 3$ wäre zB gesetzlich festgelegter Mindestlohn in Nicaragua. Der Farmer der Billigkaffee erzeugt bekommt rund 50 – 70 cent pro Pfund.

Farmer die jedoch sehr sorgfältig ernten, verarbeiten und sortieren bekommen für gute Qualität und Geschmack mehr Geld – aber nur wenn der Kaffee direkt gekauft werden kann. Viele Farmer haben aber keine Exportlizenz. Also muss der Kaffee über eine Kooperative und Zwischenhändler verkauft werden.

Für mich ist wichtig, dass der Kaffee nicht an der Börse gehandelt wurde, denn an dieser Containerware verdienen zu viele Spekulanten durch Zwischenkäufe mit. Der Farmer hat natürlich nichts davon, im Gegenteil, steuert die Industrie die Börsepreise nach unten bekommt der Farmer noch weniger pro Kilo – egal welchen Geschmack er produziert.

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